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veröffentlicht am 09.03.2017

Landessportbund Hessen und NADA schließen Partnerschaft

Landessportbund Hessen und NADA schließen Partnerschaft
Gemeinsam gegen Doping
Der Landessportbund Hessen (lsb h) und die Nationale Anti Doping Agentur
(NADA) haben sich auf eine enge Kooperation in der Dopingprävention verständigt.
Eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichneten lsb h-Präsident Dr.
Rolf Müller und Dr. Andrea Gotzmann, Vorstandsvorsitzende der NADA Deutschland.
Darin wird als oberstes Ziel genannt, „die Dopingprävention auf Landesebene
gemeinsam nachhaltig zu gestalten und einen umfangreichen Schutz für
Athletinnen und Athleten zu gewährleisten“.
„Im Breiten- wie im Spitzensportbereich vermittelt der Sport Werte. Der wohl
wichtigste heißt Fairness. Doch die herrscht nur, wenn keiner unerlaubte Mittel
einnimmt oder sich auf sonstige Art und Weise einen Wettbewerbsvorteil verschafft.
Mit unserem Engagement gegen Doping wollen wir einen Beitrag zur
Fairness im Sport leisten“, sagt Müller. Mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung
wird der Landessportbund Hessen nun fester Bestandteil des
Präventionsprogramms „Gemeinsam gegen Doping“.
In dieser Rolle wird die Dachorganisation des organisierten Sports in Hessen
künftig verstärkt auf die Serviceangebote der NADA zurückgreifen. „In Zusammenarbeit
mit den Sportfachverbänden werden wir mehrmals pro Jahr Schulungen für
Athleten, Trainer und/oder Eltern organisieren“, kündigt der Landessportbund-
Präsident an. Experten der NADA werden in diesem Rahmen auf die Risiken von
leistungssteigernden Mitteln und des Dopings generell hinweisen.
„Die Angebote richten sich in erster Linie an Kaderathleten und ihr Umfeld.
Gleichzeitig sehen wir aber auch, dass Doping oder der Einsatz von Schmerzmitteln
schon im Übergang vom Freizeit- zum Leistungssport eine Rolle spielen.
Auch hier wollen wir künftig noch stärker sensibilisieren“, sagt Müller, der gleichzeitig
darauf hinweist, dass sich der Landessportbund schon seit Jahren gegen
Doping engagiert: Bereits 2013 wurde Prof. Dr. Dr. Gerd Geisslinger, Direktor des
Instituts für Klinische Pharmakologie am Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-
Universität Frankfurt, zum Anti-Doping-Beauftragten des Verbandes ernannt.
 
 
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